Hakenkreuz-Spiele bei der AfD Rhein-Erft…

11. Juni 2020 1 Von Henry Stutzen

Wie sogenannte bürgerliche AfD-Funktionäre mit Hitler´s Hakenkreuz ein Kaffeekränzchen zur Zeit der Winter-Sonnenwende abhalten.

Und mit einer Foto-Dokumentation Franz Pesch, Chef eines AfD-Kreises ganz im Westen Deutschlands, einen potententiellen Konkurrenten (“Parteifreund”) offenbar “kalt stellen” oder sich zumindest gefügig halten wollte.

AfD-Kreissprecher Franz Pesch: Der “Türsteher” der AfD im südlichen NRW. So ein Pech aber auch: “Wir müssen draußen bleiben” heißt es regelmäßig gegenüber kritischen AfD-Mitgliedern denen es noch um die Einhaltung demokratischer Gepflogenheiten geht, wenn sie Einlass zu Parteitagen begehren. Doch an Franz Pesch & Co. kommen sie nicht vorbei.

Kurz vor Weihnachten 2019 waren einige AfD-Funktionäre aus dem Rhein-Erft-Kreis westlich von Köln in Mecklenburg-Vorpommern (!) – unterwegs, um einen Kleinbus zu kaufen, welcher dann im AfD-Design umlackiert werden sollte.

Im Zuge der Fahrzeugbesichtigung weit im Nordosten der Bundesrepublik hielten Franz Pesch und “sein” AfD-Stadtsprecher von Hürth bei Köln noch ein Kaffeekränzchen ab, was es in sich haben sollte:

Das Kaffee-Service, aus welchen sie das schwarz-braune Gebräu zu sich nahmen, war nämlich mit Hakenkreuz-Motiven versehen.

Der AfD Rhein-Erft-Kreis “glänzt” eher äußerlich als inhaltlich!

Fakt ist, dass eine Menge Späßchen bei diesem Kaffekränzchen wegen des berühmten Symbols der Nationalsozialisten – dem Hakenkreuz – gemacht wurden, verbunden mit mindestens einem Foto, zu welchem dann auch posiert wurde (siehe (Gerichts) Dokumente weiter unten).

Offenbar ist das gegenseitige Vertrauen der beiden AfD-Funktionäre jedoch so zerrüttet, dass gar nicht erst versucht wurde, die Angelegenheit untereinander zu regeln. Es wurde direkt das zuständige Amtsgericht Schwerin mit einer einstweiligen Verfügung zur Löschung des kompromittierenden Fotos angerufen. Mit Erfolg: Das Bild muss gelöscht werden. Inwieweit es jedoch möglicherweise schon vorher (in AfD-Kreisen) verbreitet wurde und ob und wie damit Druck und ein gewisses politisches Erpressungspotential aufgebaut wurde, lässt sich nicht sagen, könnte jedoch durchaus anzunehmen sein, nach allem was man von der AfD im südlichen NRW so alles erfährt.

Ob die Einlassungen des in Parteikreisen als Baron Münchhausen der AfD bezeichneten Kreissprechers allerdings alle so den tatsächlichen Gegebenheiten entsprechen, kann wohl nur ein Besuch des Münchhausen-Museums in Lettland klären. Die Grenzen dorthin werden ja wieder in wenigen Tagen geöffnet. Man kann sogar mit dem AfD-Bus dort hin fahren.


Oder man bleibt tief im Westen und schaut sich wie bei einem Schmieren- Theater die Machenschaften und das Geschehen bei der AfD in NRW aus aller nächster Nähe an. Anders als die Corona-Schutz-Bestimmungen es etwa beim Fußball verbieten, vermögen dies bei der AfD nur die eigenen(!) AfD-Funktionäre – nämlich das Zuschauen und Dabeisein bei Parteitagen und Wahlversammlungen den (kritischen und damit unliebsamen) langjährigen Mitgliedern absolut illegal und mit vorgeschobenen Lügenmärchen zu verwehren.

Mails und gerichtliche Unterlagen