đŸ”„đŸ”„Warnung an die BevölkerungđŸ”„đŸ”„

5. Oktober 2020 0 Von Horpenit

đŸ”„ AN ALLE, BITTE unbedingt LESEN und diese Seite ĂŒberall Posten, damit immer mehr erfahren was in Deutschland wirklich vor sich geht..!! đŸ”„

October 01, 2020

đŸ”„ Brief eins parlamentarischen Beraters des Deutschen Bundestages, Anonym, September 2020 đŸ”„

Illustration – Bild ist nicht Teil des Briefes

Liebe MitbĂŒrgerinnen und MitbĂŒrger,

ich wende mich als Mitarbeiter des Deutschen Bundestages mit der Funktion eines parlamentarischen Beraters an Sie. Durch meine TĂ€tigkeit im Parlament habe ich Kenntnis davon, dass den Menschen in unserem Land wichtige Informationen in Zusammenhang mit der Coronakrise gezielt vorenthalten werden, obwohl diese zur Beurteilung der Situation von entscheidender Bedeutung sind. Ich sehe es, bedingt durch die enorme Tragweite der jĂŒngsten Ereignisse als Pflicht gegenĂŒber meinen MitbĂŒrgern an, diese Dinge öffentlich zu thematisieren.

Vermutlich werden viele diesen Text bereits nach wenigen Zeilen zur Seite legen, weil sie sich eine vorsĂ€tzliche TĂ€uschung der Bevölkerung nicht vorstellen können. Ich habe VerstĂ€ndnis dafĂŒr, denn auch ich hĂ€tte frĂŒher eine derartige Vorstellung als „Verschwörungstheorie“ abgetan. Doch mittlerweile musste ich, nicht zuletzt durch meine Erlebnisse im Bundestag, erkennen, welche Methoden weltweit von Regierungen, Medien und einflussreichen Akteuren der Privatwirtschaft zu unser aller Nachteil angewendet werden und dass die Bevölkerung dem leider zu hĂ€ufig zu unkritisch begegnet. Ich hoffe dennoch, dass der eine oder andere meine Hinweise zumindest ĂŒberprĂŒfen wird.

Aufgrund der besorgniserregenden Tatsache, dass kritische Stimmen in Deutschland mittlerweile diffamiert, angegriffen und in ihrer Existenz regelrecht vernichtet werden, bin ich gezwungen, dieses Schreiben anonym zu veröffentlichen. Auch meine Fraktionszugehörigkeit kann ich aus demselben Grund nicht angeben. Diese spielt ohnehin keine Rolle, denn wir mĂŒssen in Deutschland dringend wieder lernen, uns „lagerĂŒbergreifend“ zuzuhören und zu respektieren.

Wenn wir nicht bald zu einem solchen Miteinander zurĂŒckfinden, wird unsere Gesellschaft endgĂŒltig in verfeindete Gruppen zersplittern. Leider hat der Umgang mit Corona bereits jetzt dazu beigetragen, die gesellschaftlichen GrĂ€ben weiter zu vertiefen. Insofern ist es fĂŒr mein Anliegen zielfĂŒhrend, die Angabe meiner Fraktion offenzulassen. Nachweise fĂŒr meine TĂ€tigkeit im Parlament sind am Ende des Dokuments angefĂŒgt.

Sie, liebe Leserin und lieber Leser, sollen nur Folgendes ĂŒber mich wissen: Ich schreibe diesen Bericht in aufrichtiger Sorge um die Sicherheit, die Freiheit sowie den Wohlstand von uns allen. Diese tragenden SĂ€ulen unserer Demokratie sind akut gefĂ€hrdet, denn die Coronakrise wird von verschiedenen Seiten her instrumentalisiert und unsere berechtigten Sorgen wegen des Coronavirus werden fĂŒr fremde Ziele missbraucht und ausgenutzt.

Ich muss an dieser Stelle betonen, dass ich die Gesundheitsrisiken in Zusammenhang mit dem Virus nicht verharmlosen will. Corona kann insbesondere fĂŒr Ă€ltere sowie vorerkrankte Menschen eine ernste Gefahr sein, dieser Fakt ist unbestritten. Gleichzeitig muss ich jedoch feststellen, dass verschiedene Akteure mit verzerrender Berichterstattung und aus dem Zusammenhang gerissenen Horrorbildern systematisch Angst in der Bevölkerung verbreiten und damit ein Bild der Pandemie zeichnen, das nicht der RealitĂ€t entspricht. Ziel dieser KrĂ€fte aus Politik, Weltwirtschaft und Medien ist es, von weitreichenden politischen und wirtschaftlichen VerĂ€nderungen abzulenken, die im Hintergrund der Krise ablaufen und fĂŒr die Corona „wie gerufen“ kommt.

Weiterhin sollen die Menschen in ihrer Angst vor dem Virus Maßnahmen und dauerhafte EinschrĂ€nkungen akzeptieren, die angesichts der Situation in keiner Weise gerechtfertigt sind und die gegen die Interessen der Bevölkerung verstoßen. Vieles davon ist mit öffentlich zugĂ€nglichen Quellen nachvollziehbar, die eigentlichen Ziele der Maßnahmen werden den BĂŒrgern dabei jedoch verschwiegen.

Über diese HintergrĂŒnde möchte ich Sie mit meinem Bericht informieren und ich lade Sie herzlich ein, meine AusfĂŒhrungen zu ĂŒberprĂŒfen, noch bevor Ihnen diese Möglichkeit durch breite Zensur dauerhaft genommen wird.

I. Das Weltwirtschaftsforum WEF

Das Weltwirtschaftsforum WEF (a2) als Sprachrohr der einflussreichsten internationalen Konzerne und Großbanken instrumentalisiert die Krise, um eine lange vorbereitete Agenda zur Neuordnung der gesamten Weltwirtschaft umzusetzen (1). Dieser „Great Reset“ wird uns dabei als Wandel der Globalisierung hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft verkauft, doch handelt es sich hierbei um eine TĂ€uschung.

TatsĂ€chlich wollen die Akteure des WEF damit eine weitestgehende Zentralisierung der politischen Macht in ĂŒberstaatlichen Institutionen wie der UN, EU und dem IWF erreichen, sowie völlig neuartige, supranationale Organe schaffen. Über diese Organisationen wollen sie die demokratische Kontrolle der Weltwirtschaft und -politik durch gewĂ€hlte Parlamente dauerhaft aushebeln, weil sich aus ihrer Sicht bislang zu viele Nationalstaaten den Privatisierungsorgien der Konzerne und der Finanzspekulanten nicht beugen wollen.

DarĂŒber hinaus will man den Mittelstand endgĂŒltig verdrĂ€ngen und die freiwerdenden Marktanteile im Rahmen der „vierten industriellen Revolution“ ĂŒbernehmen. FĂŒr all diese Ziele kommt Corona und die damit verbundene globale Wirtschaftskrise wie gerufen. Die KrĂ€fte hinter dem WEF nutzen deswegen ihren politischen Einfluss, um die Krise kĂŒnstlich in die LĂ€nge zu ziehen und den Umbau der Weltwirtschaft entsprechend der eigenen Agenda voranzutreiben.

Damit die Bevölkerung und insbesondere der Mittelstand nicht gegen diese gefĂ€hrliche Entwicklung rebellieren, verpackt man den Plan in die herzerwĂ€rmende Geschichte eines antikapitalistischen, humanen Neustarts der Globalisierung und versteckt die angestrebte Machtverschiebung hinter sympathischen Floskeln wie „Global Governance“.

Doch wie glaubwĂŒrdig ist es, wenn genau die KrĂ€fte, die seit Jahrzehnten durch beispiellosen Raubbau an der Natur Unsummen verdienen, sich plötzlich in grĂŒnem Gewand prĂ€sentieren? Die Tatsache, dass selbst ranghöchste Vertreter der Vereinten Nationen fĂŒr diese weltweite Kampagne des Bankensektors der Großkonzerne werben, legt nebenbei bemerkt einen Missbrauch der UN fĂŒr privatwirtschaftliche Interessen nahe (2).

Wenn nicht rechtzeitig genĂŒgend Menschen die Gefahren einer weiteren Machtkonzentration in den HĂ€nden Weniger erkennen und sich dagegen wehren, dann werden wir uns schon bald in einer Welt wiederfinden, in der unsere demokratisch legitimierten Regierungen praktisch keine Entscheidungsgewalt mehr besitzen. In der Finanzpolitik ist dies lĂ€ngst der Fall, weswegen die Umverteilung von den Fleißigen zu den Reichen auch ungebremst zunimmt.

Höchste Vertreter des Bundestages haben nun angekĂŒndigt, den PlĂ€nen der Konzerne zur weiteren Zentralisierung der politischen Macht zu folgen. So will man „wegen Corona“ auch die Wirtschaftspolitik aller EU-Mitgliedstaaten auf die EuropĂ€ische Union ĂŒbertragen, wie BundestagsprĂ€sident SchĂ€uble kĂŒrzlich ankĂŒndigte.

Man sollte sich jedoch keinen Illusionen darĂŒber hingeben, wer von einem Machtzuwachs in BrĂŒssel tatsĂ€chlich profitieren wĂŒrde: Eine Wirtschaftspolitik auf EU-Ebene wĂŒrde nur noch die Interessen transnationaler Konzerne wie Amazon, BlackRock, Goldman Sachs et cetera bedienen – eine beispiellose Privatisierungs- und Deregulierungswelle wĂ€re die Folge. Bereits jetzt zeigt sich diese Ausrichtung der EU beispielsweise bei der facto-Steuerbefreiung der Digitalkonzerne sowie der Privilegierung des Finanzsektors.

Parallel zur Machtverschiebung nach BrĂŒssel sorgen die europĂ€ischen Regierungen mit den Corona-Maßnahmen gezielt dafĂŒr, dass weite Teile des Mittelstandes infolge der Krise von Konzernen und Finanzinvestoren aufgekauft werden können. Diese Vorgehensweise entspricht der Agenda des „Great Reset“. Ich appelliere daher insbesondere an alle kleinen und mittelstĂ€ndischen Unternehmer, sich gegen diese Bestrebungen zu wehren.

II. Digitalkonzerne und Regierungen

Digitalkonzerne und Regierungen weltweit instrumentalisieren die Angst vor dem Virus, um eine gesellschaftliche Akzeptanz fĂŒr umfassende digitale Überwachungs- und Kontrollsysteme zu erreichen. Diese Systeme, die unter anderem Kontaktverfolgung, digitale IdentitĂ€ten, biometrische Gesichtserkennung sowie digitale ImmunitĂ€tsnachweise umfassen, sind geeignet, eine totalitĂ€re Kontrolle der gesamten Bevölkerung zu ermöglichen.

In China wird bereits die volle Bandbreite dieser inhumanen Technologien eingesetzt, was dazu fĂŒhrt, dass selbst die einfachsten Rechte der BĂŒrger durch KI-gestĂŒtzte Systeme eingeschrĂ€nkt werden. So wird dort eine Kombination aus „Corona-App“ und einer Vorstufe digitaler ImmunitĂ€tsnachweise eingesetzt, um Menschen vollkommen automatisiert Grundrechte wie die Bewegungs- und Versammlungsfreiheit zu entziehen und die Einhaltung der Maßnahmen zu ĂŒberwachen (3).

Der 5G-Mobilfunkstandard ermöglicht diese Form der MassenĂŒberwachung jedes BĂŒrgers in Echtzeit. In China entscheidet also digitale Technologie darĂŒber, wer noch seine Wohnung verlassen darf. Eine derartige Gesellschaft lĂ€sst sich wohl nur als technokratische Tyrannei bezeichnen. Bedauerlicherweise werden Ă€hnliche PlĂ€ne auch von unserer Bundesregierung verfolgt: Auch sie wollte bereits mit der sogenannten „Impf- oder ImmunitĂ€tsdokumentation“ den Menschen in unserem Land ihre Grundrechte nur noch dann zugestehen, wenn diese eine ImmunitĂ€t, zum Beispiel mittels Impfung, nachweisen können (4).

Diese Absichten unterscheiden sich nicht von denen der chinesischen Diktatur und es ist nur dem öffentlichen Protest in Deutschland zu verdanken, dass die Regierung ihren Gesetzentwurf bislang noch nicht in der ursprĂŒnglichen Fassung verabschiedet hat. LĂ€ngst arbeitet man jedoch auf EU-Ebene an vergleichbaren Systemen, die Gefahr ist also noch nicht gebannt (p3).

Auch das Weltwirtschaftsforum bewirbt mit dem „Covid-19-Health-Passport“ bereits eine ganz Ă€hnliche Technik, mit der ebenfalls der Zugang zum öffentlichen Leben von der Nutzung digitaler Kontrollmechanismen abhĂ€ngig gemacht werden soll. Es ist daher davon auszugehen, dass uns digitale ImmunitĂ€tsnachweise im Laufe der kommenden Monate von Medien, Regierung und Vertretern der Digitalkonzerne als Grundvoraussetzung fĂŒr eine RĂŒckkehr zur NormalitĂ€t prĂ€sentiert werden.

Ich erachte derart massive Zwangsmaßnahmen angesichts der Situation mit dem Coronavirus als unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig und schließe mich daher Edward Snowden an, der vor einer weltweiten Architektur der UnterdrĂŒckung mittels digitaler Technologie warnte, die die Krise ĂŒberdauern werde (5). Wenn wir es digitalen Systemen gestatten, ĂŒber unsere Bewegungsfreiheit und unseren Zugang zum öffentlichen Leben zu bestimmen, dann geben wir damit gleichzeitig die Kontrolle ĂŒber unsere elementarsten Grundrechte an die privaten Betreiber der digitalen Infrastruktur ab.

Ein Blick nach China genĂŒgt, um die realen Gefahren einer derart technokratischen Gesellschaftsform zu erkennen. Niemand sollte in so einer Welt leben mĂŒssen, doch wir alle werden infolge eines zu sorglosen Umgangs mit dem technisch Machbaren zunehmend in diese Richtung gedrĂ€ngt. Dies gilt auch fĂŒr Europa, selbst wenn es im ersten Moment schwer vorstellbar sein mag. Die Tatsache, dass das 5G-Netz im Gegensatz zur bislang privaten Mobilfunkinfrastruktur in Deutschland mit viel Steuergeld errichtet wird, spricht in diesem Zusammenhang dafĂŒr, dass diese Technologie auch bei uns vorrangig der staatlichen MassenĂŒberwachung dienen wird (6).

Es ist eine perfide Vorgehensweise der Bundesregierung, dass sie diese seit vielen Jahren entwickelten PlĂ€ne nun im Rahmen eines „Corona-Konjunkturpakets“ umsetzen will. Neben dem Aspekt der Überwachung soll hier nicht unerwĂ€hnt bleiben, dass die Digitalkonzerne im Rahmen der Digitalisierung der Schulen ihr GeschĂ€ftsmodell lĂ€ngst auch auf den Bildungssektor ausdehnen und Corona hierfĂŒr einen willkommenen Vorwand liefert. Ich appelliere an alle Eltern und LehrkrĂ€fte, diesen Bestrebungen nicht unkritisch zu folgen. Die Möglichkeiten zur gezielten Beeinflussung von Kindern mittels digitaler Technologie wurden unter enormem Aufwand erarbeitet und stellen eine Bedrohung des Kindeswohls sowie der individuellen Freiheit dar.

Auch die EinfĂŒhrung digitaler IdentitĂ€ten wurde bereits vor der Coronakrise angestrebt und von einflussreichen Akteuren vorangetrieben: Die Rockefeller-Stiftung und Microsoft verfolgen mit „ID2020“ bereits seit einigen Jahren ein Projekt zur digitalen, biometrischen Erfassung der Weltbevölkerung, wobei digitale ImmunitĂ€tsnachweise ebenfalls als möglicher Anwendungsfall fĂŒr dieses totalitĂ€re System beschrieben werden (7).

Eine globale Impfkampagne gegen Corona könnte schon bald als Vorwand dienen, dieses seit Jahren vorbereitete Kontrollsystem weltweit auszurollen. Betrachtet man daneben noch andere Projekte der Digitalkonzerne, erschleicht einen das GefĂŒhl, dass wir Menschen fĂŒr diese Unternehmen eher eine Ware oder einen ökonomisch verwertbaren Rohstoff darstellen und es ihnen weniger um unsere Sicherheit geht.

So hat beispielsweise Microsoft ein System patentiert, bei dem mit Sensoren ausgestattete menschliche Körper fĂŒr das SchĂŒrfen von KryptowĂ€hrungen verwendet werden (8). Das im Jahr 2017 veröffentlichte Facebook-Projekt zu Gehirn-Computer-Schnittstellen (BCI) erscheint aus diesem Blickwinkel betrachtet noch surrealer. Tesla-Chef Elon Musk ließ bereits einen Roboter entwickeln, mit dem mikro-elektronische Chips vollautomatisiert in menschliche Gehirne gepflanzt werden können (9). Dass es dabei nicht vordergrĂŒndig um medizinische Anwendungen geht, wird seitens der Entwickler mittlerweile auch nicht mehr abgestritten.

Ich bin der Meinung, dass wir umgehend eine breite Debatte ĂŒber die ethischen Aspekte derartiger Technologien einfordern mĂŒssen. Ähnlich wie bei der gentechnischen Klonung sollten wir uns auch bei Mikrochips im Gehirn die Frage stellen, ob wir alle technischen Möglichkeiten tatsĂ€chlich ausreizen wollen oder ob diese Form des Transhumanismus nicht zu einer gefĂ€hrlichen Entmenschlichung fĂŒhrt. Ist es wirklich noch „normal“, wenn vermögende Personen bereits heute ankĂŒndigen, Menschen kĂŒnftig mittels implantiertem Chip in digitale Netzwerke einbinden zu wollen (10)?

Aus welchem Grund will Microsoft die biometrischen Merkmale der gesamten Weltbevölkerung erfassen? Und sollen wir Unternehmen mit derartigen Absichten tatsĂ€chlich erlauben, „wegen Corona“ eine weltumspannende Überwachungsarchitektur zu errichten und damit Zugriff auf all unsere Lebensbereiche zu erhalten? Einflussreiche Akteure fordern bereits offen die permanente TotalĂŒberwachung der gesamten Bevölkerung — natĂŒrlich „nur“ wegen dem Coronavirus (11).

All diese Aspekte sollte man nicht unberĂŒcksichtigt lassen, wenn man die Bestrebungen gewisser Philanthropen in dieser Krise betrachtet. Ohnehin sollten wir kritischer gegenĂŒber Investoren werden, die sich mit strategischer Philanthropie unsere Zustimmung erkaufen und die trotz (oder aufgrund?) ihrer vermeintlich selbstlosen Spenden immer vermögender und einflussreicher werden.

III. Der Finanzsektor

Der Finanzsektor und insbesondere die internationalen Großbanken instrumentalisieren die Krise, um durch enorme Kreditvergaben an Staaten sowie Unternehmen neue AbhĂ€ngigkeiten zu schaffen und damit ihren politischen Einfluss auszuweiten. Dies geschieht entweder direkt ĂŒber die Banken oder indirekt ĂŒber Organisationen wie den Internationalen WĂ€hrungsfonds IWF. Der akute Kapitalbedarf infolge der Krise macht die Staaten damit fĂŒr private Geldgeber erpressbar. Aufgrund dieser MachtverhĂ€ltnisse wird jede demokratische Kontrolle unmöglich und der private Bankensektor wird zum politischen Akteur.

Besonders arglistig ist diese Vorgehensweise, weil die Milliardenkredite keineswegs zur UnterstĂŒtzung der Bevölkerung oder der Realwirtschaft verwendet werden, sondern analog zur Finanzkrise 2008 ĂŒberwiegend an die GlĂ€ubiger der Mitgliedstaaten fließen. Die Politik rettet mit dem geliehenen Geld also nicht unsere Wirtschaft, sondern erspart dem Finanzsektor Verluste infolge der Krise. Gleichzeitig ermöglichen die Kredite der Banken politische Einflussnahme.

Aufgrund dieser Mechanismen haben sie ein starkes Interesse daran, dass die Wirtschaftskrise infolge der Corona-Maßnahmen möglichst verheerend ausfĂ€llt. Sie nutzen daher die ihnen offenstehenden KanĂ€le in den Medien, um weiter Angst zu verbreiten und die wirtschaftliche Lage noch zu verschĂ€rfen. Daneben werben sie ĂŒber Institutionen wie den IWF oder die Weltbank fĂŒr eine weitere Machtverschiebung zugunsten ĂŒberstaatlicher Organisationen, weil damit ihre Einflussmöglichkeiten auf die globale Finanzpolitik weiter zunehmen.

Der Finanzsektor macht bereits heute in der Außenpolitik sowie in der weltweiten Reaktion auf die Corona-Pandemie großen Einfluss geltend, wie unter anderem die jĂŒngsten Ereignisse in Weißrussland zeigen: Der IWF als langer Arm des Bankensektors bot dem wirtschaftlich angeschlagenen Staat im Juni 2020 Hilfskredite in Höhe von 940 Millionen US-Dollar an und forderte im Gegenzug, dass das kleine Land ebenfalls Corona-Maßnahmen wie Lockdown, Maskenpflicht und QuarantĂ€ne durchfĂŒhren mĂŒsse (12).

Hintergrund dieser Forderungen war, dass Weißrussland durch seinen nĂŒchternen Umgang mit dem Coronavirus das gewĂŒnschte Narrativ der tödlichen Pandemie störte. Betrachtet man die lange Liste von Staaten, die im Rahmen der Coronakrise Kredite des IWF erhalten haben, erscheint eine Ă€hnliche Vorgehensweise des WĂ€hrungsfonds auch in diesen LĂ€ndern denkbar (13). Lukaschenko lehnte die Einmischung des IWF ab, die Folgen fĂŒr ihn und seine Regierung können wir aktuell beobachten.

Mit dieser Vorgehensweise versucht der Finanzsektor mit UnterstĂŒtzung der Medien sowie in diesem Falle der EU sicherzustellen, dass sich kein Staat der Agenda beziehungsweise den eigenen Zielen widersetzt. Dass es der EU bei den jetzt vorbereiteten Sanktionen nicht wirklich um den Ablauf der möglicherweise manipulierten Wahlen geht, zeigt die Tatsache, dass die OSZE die Einladung Weißrusslands zur Wahlbeobachtung vor Ort mit einer dĂŒrftigen BegrĂŒndung abgelehnt hatte (14).

Neben den politischen Aspekten missbraucht der Finanzsektor die Krise, um die bereits seit Langem angestrebte weltweite Bargeldabschaffung weiter voranzutreiben. Vielen Menschen ist dabei leider nicht bewusst, welche Auswirkungen der Umstieg auf digitale WĂ€hrungen hĂ€tte und welch enormes Missbrauchspotenzial damit verbunden ist. Ich lege es an dieser Stelle jedem nahe, sich mit den tatsĂ€chlichen Folgen einer bargeldlosen Gesellschaft auseinanderzusetzen und insbesondere zu verinnerlichen, welche Macht die Betreiber einer globalen, digitalen Bezahl-Infrastruktur ĂŒber die gesamte Bevölkerung ausĂŒben könnten.

Einflussreiche KrĂ€fte, die bereits vor Corona intensiven Lobbyismus fĂŒr die weltweite Bargeldabschaffung betrieben haben, nutzen die Krise nun fĂŒr ihre Zwecke aus. Dass dies auch auf Microsoft-GrĂŒnder Bill Gates zutrifft, sei an dieser Stelle nur am Rande erwĂ€hnt (15). Angesichts der enormen wirtschaftlichen Potenziale in diesem Sektor ist es jedenfalls unwahrscheinlich, dass es diesen Akteuren am Ende um etwas anderes ginge als um Geld und politischen Einfluss, auch wenn sie dies hinter öffentlichkeitswirksamer „Philanthropie“ verbergen. Wenn uns also nun erzĂ€hlt wird, dass wir wegen Corona auf Bargeld verzichten mĂŒssen, dann sollten wir die starken wirtschaftlichen Interessen dahinter nicht ausblenden.

Insgesamt komme ich aufgrund meiner Beobachtungen im Bundestag zu dem Schluss, dass der Finanzsektor mit einer erstaunlichen SelbstverstĂ€ndlichkeit Einfluss auf die Politik nimmt und mittlerweile sogar sein eigenes Personal in den höchsten politischen Ämtern positionieren kann, ohne dass es zu einem öffentlichen Protest dagegen kĂ€me. Wenn Goldman Sachs-Manager oder IWF-Vorsitzende PrĂ€sident der EuropĂ€ischen Zentralbank werden können, hat die EU offensichtlich jede NĂ€he zu den BedĂŒrfnissen und Interessen der Bevölkerung verloren. Und wenn BlackRock-Vertreter in Deutschland ernsthaft als Kanzlerkandidat gehandelt werden, dann sind wir ĂŒber die Absichten und Methoden des Finanzsektors scheinbar zu wenig informiert und dementsprechend unkritisch.

Das aber sollten wir sein, wenn einerseits die Zahl der MilliardÀre stetig zunimmt und gleichzeitig auch bei uns immer mehr Menschen in bitterer Armut leben. Diese Entwicklung ist kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrzehntelanger Politik zugunsten der reichsten 0,01 Prozent. Die Coronakrise wird all dies weiter beschleunigen, wenn wir uns nicht dagegen wehren und einen breiten Protest gegen diese VorgÀnge bilden.

https://telegra.ph/Warnung-an-die-Bev%C3%B6lkerung-10-01?fbclid=IwAR25MJTczq48eOhXILvgYDPLRnkHBSSPTcYu9rVs_5MWpxSEuv9cW-wrjHY

Teil 2 des Briefes folgt in KĂŒrze.

Bitte, liebe Leser, bleiben Sie sehr aufmerksam.

Erst-Veröffentlichung und Anmerkungen: https://www.rubikon.news/artikel/achtung-diktatur


Quellen und Anmerkungen:

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung — Nicht kommerziell — Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen — insbesondere der deutlich sichtbaren Verlinkung zum Blog des Autors — kann er gern weiterverbreitet und vervielfĂ€ltigt werden. Bei internen Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden. Die mit Ziffern indizierten Quellen stammen vom Autor des Briefes. Weitere Anmerkungen (a1 …) und Quellen (p1 …) wurden nachtrĂ€glich hinzugefĂŒgt.

(a1) Unter anderem wurden Fotos von Ausweisen hinzugefĂŒgt, welche den Zugang zu nicht-öffentlichen Sitzungen des Bundestages belegen möchten.

(a2) WEF — World Economy Forum; zu deutsch Weltwirtschaftsforum (von Davos)

(p1) 24. September 2020; Telepolis; Thomas Moser; Corona-Recht: Wenn Abgeordnete nicht mehr immun sein sollen

(p2) Wikipedia; Parlamentarischer Berater; abgerufen: 24. September 2020

(p3) 4. Oktober 2019; Telepolis; Stefan Krempl; Trotz Kritik: Frankreich startet Online-IdentitĂ€tsnachweis mit Gesichtserkennung

(1) weforum.org/great-reset

(2) The Great Reset: A Unique Twin to Begin 2021;weforum.org; 2020

(3) Corona-App in China: Beginn der Digitaldiktatur; sueddeutsche.de; 15. Mai 2020

(4) Formulierungshilfe fĂŒr den Entwurf eines Zweiten Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite; bundesgesundheitsministerium.de; 29. April 2020

(5) Corona-Maßnahmen: Snowden warnt vor „Architektur der UnterdrĂŒckung“; heise.de; 11. April 2020

(6) Eckpunktepapier Konjunkturpaket: bundesfinanzministerium.de; 3. Juni 2020

(7) id2020.org/alliance

(8) Patent W0/2020/060606 bzw. US16138518; patenscope.wipo.int; 26. MĂ€rz 2020

(9) An integrated brain-machine interface platform with thousands of channels; bioxiv.org; 2. August 2019

(10) Chip stellt Verbindung zwischen Gehirn und Smartphone her; tagesspiegel.de; 29. August 2020

(11) National Covid-19 Testing Action Plan; rockefellerfoundation.org; 21. April 2020

(12) Lukaschenko ĂŒber AufdrĂ€ngung von zusĂ€tzlichen Bedingungen bei Vergabe von Ă€ußeren Krediten; deu.belta.by; 19. Juni 2020

(13) COVID-19 Financial Assistance and Debt Service Relief; imf.org; 19. August 2020

(14) ODIHR will not deploy election observation mission to Belarus due to lack of invitation; osce.org; 15. Juli 2020

(15) betterthancash.org